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Der Umwelt zuliebe heißt auch immer uns zuliebe.

Jeder hat schon davon gehört: Treibhausfördernde Gase zerstören unsere Ozonschicht.
Die Folge: Klimawandel. Tatsächlich ist es so, dass sich das Klima zwar naturbedingt ständig im Wandel befindet, dieser Vorgang aber sehr langsam verläuft. Was wir tun ist, dass wir diesen Vorgang extrem beschleunigen. Und nicht nur das! Die uns schützende Ozonschicht wird durch unseren freizügigen Umgang mit der Energie immer dünner und löchriger.

Realistisch betrachtet muss man feststellen, dass der Klimawandel nicht nur droht, sondern schon begonnen hat.

Nicht umsonst wurde das Kyoto-Protokoll beschlossen, in dem die internationale Staatengemeinschaft die Senkung von Treibhausgasemissionen bis 2012 um 5% gegenüber 1990 für Industriestaaten verpflichtend vorschreibt. Im Rahmen der EU-Lastenverteilung zum Kyoto-Protokoll hat sich Deutschland verpflichtet, bis 2012 21% einzusparen; und in Umsetzung der Koalitionsvereinbarung hat die Bundesregierung zugesagt, dass Deutschland die Emissionen treibhausgefährlicher Gase bis 2020 um 40% gegenüber 1990 senkt, wenn die EU-Staaten einer europaweiten Senkung um 30% bis 2020 zustimmen.

Das ist wirtschaftlich gesehen ein hochgestecktes Ziel, aber nur so geht es. Und es geht nur, wenn alle an einem Strang ziehen, was sowohl die internationale Staatengemeinschaft als auch jeden Einzelnen von uns betrifft. Was nützt es, wenn der Eine spart und der Andere verschleudert? Wir leben alle auf der gleichen Welt.

Umweltschutz und Klimaschutz bedeuten unsere Zukunft.

Aber mal ganz abgesehen von Umwelt und Klima sollten wir auch bedenken, dass uns die Vorräte an Erdöl, Erdgas und Steinkohle in absehbarer Zeit ausgehen und die Energiepreise durch Knappheit voraussichtlich weiter steigen werden. Die Folgen einer weltweiten Energieknappheit für den Einzelnen wie auch die internationale Staatengemeinschaft möchte man sich nicht wirklich ausmalen.

Um dem allem entgegenzuwirken ist es unumgänglich, den Energieverbrauch zu senken und alternative, umweltverträgliche Energien zu nutzen.

Der Aufruf zum Umdenken macht also Sinn!